Politik aus Leidenschaft

Als Familienvater ist es mir ein Herzensanliegen, dass es unseren Kindern mal mindestens so gut geht wie unserer Generation heute. Dafür arbeite ich – als Kreisrat in Ebersberg, als Abgeordneter und Fraktionsvorsitzender im Bayerischen Landtag und als Mitglied des FDP-Bundesvorstands.

 

“Warum FDP?”, werde ich manchmal gefragt. Meine Antwort: Weil jeder das Recht und die Möglichkeit haben soll, sein Leben selbstbestimmt und nach seiner eigenen Vorstellung führen zu können. Deshalb kämpfen wir Liberale für individuelle Freiheit, Soziale Marktwirtschaft, mehr Chancengerechtigkeit, einen starken Rechtsstaat und eine offene Gesellschaft.

Pressestimmen

„Hagen ist ein kluger, strategischer Kopf.“ FAZ

Das personifizierte Update.“ Süddeutsche Zeitung

„Einer der unterhaltsamsten Redner des Landtags.“ Münchner Merkur

„Kompetent und sympathisch.“ Bayerische Staatszeitung

„Er kann Leute begeistern.“ Straubinger Tagblatt

„Liberaler Senkrechtstarter.“ BR

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    Corona

    In der Coronakrise haben meine Fraktion und ich von Beginn an Vorschläge zur Eindämmung der Pandemie gemacht (z.B. die später umgesetzte Maskenpflicht), dabei aber immer auch Augenmaß und Verhältnismäßigkeit angemahnt. Denn der Staat muss die Freiheit der Bürger genauso schützen wie ihre Gesundheit. Jede Maßnahme muss danach beurteilt werden, ob sie wirklich geeignet ist, das Infektionsgeschehen zu bremsen.

    Gesundheit

    Solange noch kein sicherer Impfstoff verfügbar ist, müssen wir Wege finden, mit dem Virus zu leben. Dabei gilt es, insbesondere Risikogruppen zu schützen und eine Überforderung des Gesundheitssystems zu verhindern. Abstand, Hygiene und Alltagsmasken sowie die Belüftung geschlossener Räume sind für den Infektionsschutz entscheidend. Wir wollen zudem die Gesundheitsämter technisch und personell stärken. Bei der Beurteilung der Lage sollten neben den Infektionszahlen auch Kriterien wie die Anzahl schwerer Verläufe, intensivmedizinische Kapazitäten und die Nachverfolgbarkeit von Infektionsketten berücksichtigt werden.

    Wirtschaft

    Wir befinden uns in der schwersten Wirtschaftskrise der Nachkriegsgeschichte. Mehr als 600.000 Menschen haben in Folge der Pandemie und des Lockdowns bereits ihren Job verloren. Um die Wirtschaft zu beleben, setzen wir auf eine Entlastung von Steuern, Energiekosten, Bürokratie und Überregulierung. Eine Subventionierung einzelner Branchen (z.B. die von der bayerischen Staatsregierung geforderte Kaufprämie für PKW) lehnen wir ab. Stattdessen fordern wir eine Ausweitung des Verlustrücktrags und die Auszahlung einer negativen Gewinnsteuer für alle Selbständigen und Unternehmen, die in den vergangenen Jahren Gewinne versteuert haben.

    Bildung

    Bildung und Kinderbetreuung kamen in der Coronakrise bisher zu kurz – zu Lasten der bayerischen Familien. Die Staatsregierung hat hier die falschen Prioritäten gesetzt und viel Zeit vor Beginn des neuen Schuljahrs ungenutzt verstreichen lassen. Zudem hat die Krise die Defizite im Bereich der Digitalisierung sowie den Lehrermangel insbesondere bei Grund- und Mittelschulen sichtbar gemacht. Wir fordern verbindliche Konzepte für eine coronafeste Unterrichtsversorgung – unter anderem ein flächendeckendes Sofortprogramm für Raumluftreiniger und Schnelltests, einen Rechtsanspruch auf digitale Endgeräte und mehr Unterstützung für unsere Lehrkräfte.

    Demokratie

    Die Coronakrise darf nicht zur Krise für unsere Demokratie und unseren Rechtsstaat werden. Immer wieder wurden rechtswidrige Infektionsschutzmaßnahmen erlassen, die hinterher von Gerichten gekippt wurden. Zudem ist das Parlament in der Corona-Politik außen vor: Seit März regiert die Staatsregierung mittels Allgemeinverfügungen an den Volksvertretern vorbei. Wir meinen: Gerade in Krisenzeiten braucht es eine wirksame parlamentarische Kontrolle. Deshalb haben wir einen Gesetzentwurf zur Beteiligung des Parlaments eingebracht. Die Einschränkung von Grundrechten soll demnach nur noch mit Zustimmung des Landtags möglich sein.

    Meine Themen

    Talent, Technologie und Toleranz – das sind nach dem amerikanischen Ökonomen Richard Florida die Erfolgsfaktoren moderner Wissensgesellschaften. Zusammen bilden sie den Nährboden für wirtschaftliche und gesellschaftliche Innovation. Mein Ziel ist es, dass sie sich in Bayern optimal entfalten können.

    Talent

    Jedes Talent verdient es, gefördert zu werden. Leider ist der Bildungserfolg in Bayern besonders stark von der sozialen Herkunft abhängig. Ich möchte mehr Chancengerechtigkeit durch bessere frühkindliche Bildung und individuelle Förderung. Der Freistaat muss in digitale Klassenzimmer und die Bekämpfung von Unterrichtsausfall investieren. Ein Wettbewerb eigenverantwortlicher Schulen in staatlicher und freier Trägerschaft führt zu mehr Vielfalt und Qualität im Bildungssystem.

    Technologie

    Bayern muss die Chancen der Digitalisierung nutzen. Dafür braucht es mehr als nur flächendeckend schnelles Internet: Eine digitale Verwaltung spart den Bürgerinnen und Bürgern wertvolle Zeit und entlastet Unternehmen von bürokratischem Aufwand. Neue Arbeits- und Geschäftsmodelle erfordern eine zeitgemäße Regulierung. Durch eine enge Verzahnung von Hochschulen mit Startups und etablierten Unternehmen kommen Innovationen schneller in der Wirtschaft an.

    Toleranz

    Jeder soll in Bayern nach seiner Façon selig werden können. Ein weltoffenes gesellschaftliches Klima und die Toleranz gegenüber vielfältigen Lebensentwürfen gehören zur sprichwörtlichen Liberalitas Bavariae. Sie machen unser Land lebenswert und attraktiv für Fachkräfte, Wissenschaftler und Kreative aus aller Welt. Zur offenen Gesellschaft gehört auch der offene Diskurs. Deshalb setze ich mich für die Meinungsfreiheit und eine faire Debattenkultur ein.

    Werdegang

    • 1981

      Am 7. Juli 1981 wurde ich als Sohn deutscher Eltern in La Spezia, Italien, geboren. In Lerici, einem Küstenort in Ligurien, verbrachte ich meine ersten zwei Lebensjahre.

    • 1983

      Aufgewachsen bin ich in Feldkirchen-Westerham im Landkreis Rosenheim. 2001 habe ich am Gymnasium Bad Aibling mein Abitur gemacht.

    • 1998

      Mit 17 trat ich den Jungen Liberalen bei, mit 18 der FDP. Später war ich unter anderem Landesvorsitzender der JuLis Bayern. Seit 2019 gehöre ich dem Bundesvorstand der FDP an.

    • 2001

      An der LMU in München habe ich Politikwissenschaft, Wirtschaftsgeschichte und Psychologie studiert und den Abschluss des Magister Artium (M.A.) erworben.

    • 2008

      Nach dem Studium war ich in einer Unternehmensberatung in Berlin tätig, später als Pressesprecher und Geschäftsführer. 2017 habe ich mich als Kommunikationsberater selbständig gemacht.

    • 2015

      2015 zogen meine Frau und ich nach Baldham im Landkreis Ebersberg. Dort haben wir unsere Familie gegründet, zu der neben zwei wunderbaren Töchtern auch unser Hund Mali gehört.

    • 2018

      Als Spitzenkandidat konnte ich die bayerischen FDP 2018 zurück in den Landtag führen. Seitdem bin ich Vorsitzender der liberalen Fraktion. 2020 wurde ich zudem in den Ebersberger Kreistag gewählt.

    In Kontakt bleiben

    Ich freue mich auf Ihre Anregungen für meine politische Arbeit.

      Landtag

      Martin Hagen      
      Max-Planck-Str. 1
      81675 München

      Stimmkreis

      Martin Hagen
      Klosterweg 5
      83022 Rosenheim

      fon: 08031/4096383

      mail: kontakt@martin-hagen.de